SMG aktuell

Großartige Anti-Plastik-Revue im Kulturzentrum Meinersen

Mit einer fulminanten abwechslungsreichen Show machte das SMG im Kulturzentrum Meinersen auf das gravierende Müllproblem in den Weltmeeren aufmerksam. Die Erasmus-Gruppe des Gymnasiums unter der Leitung von Martin Vollrath zog alle Register, um die zahlreichen Gäste  - das Kulturzentrum in Meinersen erwies sich beinahe als zu klein -  für das Problem des Plastikmülls in den Weltmeeren zu sensibilisieren.

Sogar der NDR war mit einem zweifachen Fernsehteam aus Hannover und Hamburg vor Ort. Prominente Unterstützung bekamen die Schüler von Mario Rodwald, dem zweifachen Europa- und achtfachen Deutschen Meister im Kite-Surfen. Rodwald war extra aus Schleswig-Holstein angereist, um dieser Veranstaltung beizuwohnen. Er hatte schon in Heiligenhafen die Schirmherrschaft über das Projekt „Sibylla goes green“ übernommen und zeigte sich in Meinersen überwältigt von dem Engagement der Jugendlichen. In einem Grußwort erläuterte er, wie sein Kampf gegen die Verschmutzung der Ozeane entstanden war und erntete dafür starken Applaus. Zuvor hatte Schulleiterin Katrin Kroczek als Ehrengäste Landrat Dr. Ebel, Ersten Kreisrat Dr. Walter, Samtgemeindedirektor Eckard Montzka und Meinersens Bürgermeister Thomas Spanuth begrüßt. In ihrer Rede wies Frau Kroczek auf die beängstigende Aktualität gleich mehrerer Umweltthemen hin. Gleichzeitig konnte sie aber auch bekannt geben, dass am Vormittag das SMG während einer Festveranstaltung im Phaeno vom Ministerium offiziell zur Umweltschule ernannt wurde. Anlass für diesen Titel ist das große Engagement der Schule im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Dr. Ebel und Eckard Montzka übermittelten Grußworte, in denen sie sich beeindruckt von der Umweltaktion zeigten und ihre weitere Unterstützung zusicherten.
In künstlerischer Hinsicht war der Abend äußerst vielfältig: Anti-Plastik-Songs, angelehnt an Shakira oder Dschingis Khan, lautstarke Mülltonnen-Percussions, poetry slams oder eine Modenschau mit phantastischen Kostümen sind nur eine Auswahl aus dem Programm. Es versteht sich von selbst, dass sowohl Instrumente als auch Kleider allesamt aus Plastikmüll handgefertigt waren. Eine Wanderausstellung lieferte den inhaltlichen background zum Thema Meeresverschmutzung.

Hier einige Impressionen des Abends:

 

Die Aller-Zeitung und die Gifhorner Rundschau waren ebenfalls vor Ort und berichteten. Bitte auf den jeweiligen Artikel klicken, um ihn vergrößert lesen zu können.

Quelle: Aller-Zeitung, 13.09.2019, S.22.

Quelle: Gifhorner Rundschau, 14.09.2019, S. 25.


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