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| 14.03.07:
Exkursion nach Lüneburg |
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Text & Bilder © Dr
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Bildergallerie
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Eine Lösung für das Leben
„Ihr seid das Salz der Erde“,
heißt es bei Matthäus in der Bergpredigt im „Neuen Testament“.
Das Kochsalz (NaCl) gilt in vielen Kulturen als heilig und verkörpert das Prinzip des Lebens. Weil es Fleisch konserviert und so vor der Zersetzung bewahrt.
Wissenschaftlich betrachtet steckt die Lebenskraft des Salzes zum Teil in den positiv geladenen Ionen des giftigen Metalls Natrium. Diese verbinden sich mit den vom giftigen Gas Chlor kommenden negativen Chloridionen zu einem ungiftigen Natriumchloridkristall (Kochsalz).
In Flüssigkeiten (Wasser, Speichel, Blut) löst sich das Kristallgitter auf und die Natriumteilchen (Na +) finden ihren Platz an den Nervenfasern, die den gesamten Körper überziehen. Ohne Natrium gäbe es keine Nervenkommunikation. Chloridionen (Cl -) spielen eine wichtige Rolle beim Aufbau der Magensalzsäure (HCl), die der Abwehr von Krankheitskeimen und der Verdauung dient.
Etwa zwei Gramm NaCl braucht der Mensch täglich, um den Verlust durch Ausscheidung auszugleichen.
Diesem geheimnisvollen Stoff haben wir in Lüneburg durch folgende Aktionen nachgespürt:
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Museumsführung durch das Deutsche Salzmuseum, danach Salzsieden für Kinder und Chemische Experimente „rund um das Salz“. |
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Führung durch das größte erhaltene Rathaus des Mittelalters in Norddeutschland, dessen älteste Teile aus dem 13. Jahrhundert stammen. |
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In der Stadtführung wurden die Punkte in der Altstadt erläutert, die mit dem Salz in Verbindung stehen oder standen (z.B. der alte Hafen mit Besichtigung des Krans, die Stadtmauer, das Senkgebiet, die prächtigen Häuser der Salinenpächter). |
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