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| 17.03.07:
"Klasse! WIR SINGEN!" |
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Bilder © Franke und Dürkop
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Bildergallerie
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Textbeitag © eine beteiligte Mutter |
...SINGEN STECKT AN!
...SINGEN MACHT SPAß, WEIL JEDER ES KANN!
Das genau war der Hauptslogan der gleichnamigen Aktion, die an diesem Tag in der VW-Halle lief. Eine super Sache, dachte ich mir - für unsere Kinder (!). Dass auch wir Erwachsenen die Chance hatten, uns einmal ganz in Ruhe der Sache hinzugeben und das Motto am eigenen Leib zu erfahren und darüber hinaus noch viele andere Erfahrungen mitnehmen zu dürften, war eine Überraschung, die unheimlich gut tat.
Zunächst einmal von der atemberaubenden Logistik dieses Projekts stark beeindruckt, verfolge ich „KLASSE! WIR SINGEN“ bereits seit Wochen. Mit Freude durfte ich beobachten, wie dadurch auch in unserem Hause das Singen wieder mehr Einzug hielt. Ob es die gepfiffenen „Fieber habenden Biber“, der gesummte „Bruder Jakob“ oder das frei herausposaunte Motto-Lied ist - es klingt Musik in unserem Haus und siehe da, es herrscht Fröhlichkeit!
Dass Singen gesund ist, weil der ganze Körper beteiligt ist: Arme, Beine, Herz, Hand, Seele bis hin zum kompletten Atmungsapparat, hat uns Gerd-Peter Münden am Samstagmittag in eindrucksvoller Art und Weise gelehrt:
Wellness für den ganzen Körper!
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Aber er hat noch mehr Wahrheiten gesagt. Zum Beispiel brachte er auf den Punkt, dass das Singen aus falschen ideologischen Gründen in den letzten Jahrzehnten extrem vernachlässigt wurde, weil insbesondere bei Volksliedern immer wieder Erinnerungen an mögliche negative Manipulationen mitschwingen. Lieder können aber auch positiv manipulieren. Mit dem Lied „Kein schöner Land“ besingen die Kinder „ihre“ Heimat (egal, um welche es sich für den Einzelnen handelt), die ihnen Verwurzelung und Sicherheit bieten soll. Wie gut, wichtig und wertvoll! Bei der richtigen Liedauswahl also kann das Singen getrost als Manipulationsmittel dienen und das macht mir Mut, auch mit meinen Kindern wieder altes wertvolles Liedgut zu singen.
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Weiter konnte ich beobachten, dass neben den fetzigen Krachern, wie „Die Tante aus Marokko…“ durchaus auch langsame, nachdenkliche Lieder ihren Stellenwert bei unseren Kindern haben. Mit Gefühl und Hingabe haben sie z.B. das mahnende Umweltlied „Nach dieser Erde“ gesungen. Und spürbar andächtig erklang dann „Der Mond ist aufgegangen“. Angesichts der vielen Kinderstimmen, die so hell und klar dieses schöne, schlichte, fromme Lied sangen, habe ich mich nicht geschämt, die eine oder andere Träne wegzuwischen. |
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Ich möchte mich hiermit ganz herzlich bei der Lehrerschaft unseres Gymnasiums, insbesondere bei Fr. Blunck, Fr. Bieler, Fr. Kresse und Fr. Fröhlich bedanken, dass Sie unseren Kindern (und dadurch gewissermaßen auch uns Eltern) die Teilnahme an einem solch wunderbaren Konzert ermöglicht haben. Durch Ihr Engagement dürfen unsere Kinder heute ein Erlebnis ganz besonderer Art verbuchen. Angefangen von den vielen gemeinsamen Proben, die der Sache vorangegangen sein dürften, über die Generalprobe bis hin zu ihrem „eigenen Konzert“, haben unsere Kinder erleben dürfen, dass gemeinsames Singen ein so starkes Gemeinschaftsgefühl auslösen kann, wie sie es bisher allenfalls vom Sportplatz oder möglicherweise nur von der WM her kannten. Dafür sei Ihnen von ganzem Herzen „DANKE“ gesagt.
In der Hoffnung, dass der „Singvirus nun auch den Letzten ganz heimlich und ungeniert infiziert hat“ wünsche ich uns allen, dass es uns sowohl in der Schule als auch zu Hause gelingen möge, das Singen wieder mehr zu etablieren. Münden hat eine fantastische Vorarbeit geleistet!
Eine rundherum dankbare Mutti
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