| 09.06.10: Erfolge beim Chemiewettbewerb DECHEMAX [Text_©_Reif / Bilder_©_Wy] |
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Viel Lob für Theoriekenntnisse, Experimente und Versuchsberichte! Darauf sind die naturwissenschaftlich interessierten Siebtklässler des Gymnasiums Meinersen, die sich in diesem Jahr am bundesweiten Chemiewettbewerb DECHEMAX beteiligt haben, mit Recht stolz: Die beiden Gruppen aus Jules Brehme, Lukas Müller und Wilken Rummel sowie Ronja Niebuhr, Franziska Neuendorf und Lisa-Marie Falkenrodt erhalten für ihre hervorragenden Leistungen jeweils eine Urkunde. Das dritte Team – Andrea Schultalbers, Helene Schnelle und Marie von Buch – wird sogar zusätzlich noch mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Als Turorin fungiert Frau Wengerowsky.
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Jules Brehme, Lukas Müller und Wilken Rummel |
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Ronja Niebuhr, Franziska Neuendorf und Lisa-Marie Falkenrodt |
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Die Qualifikation für den bundesweiten Wettbewerb begann mit 10 theoretischen Fragen zu Themen aus der Chemie, die die Schülerteams im Wochenabstand übers Internet beantworten mussten. Ursprünglich hatten vier Gruppen aus der siebten Klasse des Meinerser Gymnasiums teilgenommen. Allerdings: Am Ende der Theoriephase schafften es nur drei davon in die nächste Runde. Sie durften dann ein paar wirklich spannende Fragen rund um das Thema Alkohol experimentell untersuchen. Zuerst ging es um die Brennbarkeit. Lässt sich ein Geldschein flambieren, ohne dass er dabei verbrennt? Mit der richtigen Mischung von Alkohol und Wasser gelingt das Kunststück tatsächlich; weil das Wasser für Kühlung sorgt, brennen nur die Ethanoldämpfe. Anfänger sollten allerdings erst mal an weniger wertvollen Gegenständen zündeln – etwa einem Papiertaschentuch. Beim zweiten Experiment ging es um die Aggressivität des Alkohols bei der Denaturierung von Eiweiß. Wie wirken sich vier unterschiedlich konzentrierte Alkohollösungen auf Hühnereiweiß aus? Dass die Veränderungen umso größer sind, je mehr Alkohol die Lösung enthält, hat sicher niemanden überrascht. Wie Alkohol überhaupt entsteht, fanden die Schüler dann mit Hilfe von Trockenhefe, Wasser und Zucker heraus: Am besten vergärt die Hefe den Zucker bei 32°. Dabei entsteht nicht nur Schaum, sondern auch – wie die Geruchsprobe erweist - Alkohol. Mit kaltem Wasser geht das übrigens auch, dauert allerdings länger. Bei heißem Wasser jedoch funktioniert es ebenso wenig wie ohne Zucker. |
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Marie Schultalbers, Helene Schnelle und Marie von Buch |
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Die vierte Aufgabe bestand schließlich darin, ein Thermometer zu basteln. Die Schüler benutzten dafür ein Glasrohr, das mit Alkohol gefüllt und mit Knetmasse verschlossen wurde. Sogar geeicht wurde es – an einem Vergleichsthermometer. Doch es reichte nicht, diese vier Experimente gewissenhaft auszuführen. Vor allem mussten die jungen Chemiker jede Einzelheit protokollieren und dabei anhand ihrer theoretischen Erkenntnisse erklären. Auf bis zu 15 Seiten schilderten die Meinerser Schüler ihre Erfahrungen so ausführlich und kompetent, dass sie auch die strenge DECHEMAX-Jury überzeugten. |
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